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Auch wenn das Museum Wilnsdorf in diesen Tagen für Besucher verschlossen bleibt, geht die Arbeit hinter den Kulissen weiter. Derzeit nutzt das Team rund um Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck die Zwangsschließung, um sämtliche Vitrinen, Schaukästen und natürlich die rund 3.500 Ausstellungsstücke auf Hochglanz zu polieren und die verschiedenen Ausstellungsbereiche teilweise auch ein wenig umzugestalten.

Ein Blick hinter die Kulissen

19. November 2020

Das Museum Wilnsdorf musste in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen bereits zum zweiten Mal schließen, nach der gegenwärtigen Verordnungslage kann das Haus bis 30. November nicht besucht werden. Doch verschlossene Eingangstüren bedeuten keineswegs gähnende Leere, wie ein Blick hinter die Kulissen des Museums offenbart.

„Ganz im Gegenteil. In einem Museum gibt es immer etwas zu tun“, betont Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck. Nur ein kleiner Teil der vielfältigen Museumsarbeit wird auch draußen wahrgenommen. Die Besucher sehen schließlich immer nur das Ergebnis – in Form von interessanten und abwechslungsreichen Ausstellungen. Damit dies gelingt, ist aber eine ausgedehnte Ausstellungsplanung notwendig, inkl. Ideenentwicklung, intensiver Forschung, Sammlung und Dokumentation. Natürlich steht auch der enge Austausch mit anderen Historikern und Geschichtswissenschaftlern sowie anderen Museen auf der Tagesordnung, erklärt Dr. Nauck, „schließlich wollen wir unseren Besuchern eine große Vielfalt bieten und Geschichte auf ganz besondere Art und Weise erlebbar machen.“

Die Ausstellungsbereiche im Museum Wilnsdorf werden regelmäßig verändert und neue Themenbereiche werden geschaffen. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen vertiefen und erweitern das Spektrum. Damit sich das Museum von seiner besten Seite präsentiert, müssen die Ausstellungsbereiche natürlich auch sauber gehalten werden. Daher nutzen die Mitarbeiterinnen des Museums die Zwangsschließung, um sämtliche Vitrinen, Schaukästen und natürlich die zahlreichen Ausstellungsstücke auf Hochglanz zu polieren und die verschiedenen Ausstellungsbereiche teilweise auch ein wenig umzugestalten. Bei rund 3.500 Exponaten, die das Museum Wilnsdorf beherbergt, kommt so schnell sicherlich keine Langeweile auf.

„Wir setzen alles daran, um den Museumsbesuchern bei Wiedereröffnung ein noch schöneres Besuchererlebnis zu ermöglichen als ohnehin schon“, kündigt Dr. Nauck an. Sobald das Museum Wilnsdorf wieder öffnen darf, wird es außerdem eine neue Sonderausstellung „Modelle – nicht nur fürs Kinderzimmer“ geben, in der sich alles rund um Modelle aus unterschiedlichen Epochen dreht und die die Besucher sogar teilweise auf Knopfdruck selbst in Bewegung setzen können.

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